Verschiedene Decks
Verschiedene Tarot-Decks – Welches Deck passt zu dir?
Die Welt der Tarot-Decks ist überwältigend schön und vielfältig. Ob klassisch und traditionell, modern und minimalistisch, wild und abstrakt oder zart und botanisch – heute gibt es buchstäblich Tausende von verschiedenen Tarot-Decks auf dem Markt. Jedes Deck hat seine eigene Bildsprache, seine eigene Energie, seinen eigenen Charakter.
Das Deck, mit dem du arbeitest, macht einen grossen Unterschied. Es sollte dich ansprechen – visuell, emotional, vielleicht sogar spirituell. Denn du wirst viel Zeit mit diesen Bildern verbringen. Sie werden dich begleiten, überraschen, herausfordern und trösten. Wähle also mit Sorgfalt.
Auf dieser Seite stelle ich dir die wichtigsten und beliebtesten Tarot-Decks vor – von den klassischen Systemen, auf denen das moderne Tarot aufgebaut ist, bis hin zu zeitgenössischen Decks, die neue Perspektiven eröffnen. Am Ende findest du eine Anleitung, wie du das richtige Deck für dich findest.
Die drei grossen Tarot-Systeme
Bevor wir uns einzelne Decks anschauen, ist es wichtig, die drei grossen Tarot-Systeme zu verstehen, auf denen die meisten modernen Decks basieren. Diese drei Systeme unterscheiden sich in ihrer Philosophie, ihrer Bildsprache und ihrer historischen Herkunft.
Das Marseille-System
Das älteste der drei grossen Systeme. Das Tarot de Marseille entstand im 17. Jahrhundert in Frankreich und setzte einen Standard, der bis heute Bestand hat. Die Bilder sind flach, fast mittelalterlich anmutend, mit klarer geometrischer Struktur und starker Farbsymbolik in Rot, Blau, Gelb und Grün.
Das charakteristischste Merkmal des Marseille-Systems: Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind nicht illustriert – sie zeigen lediglich die entsprechende Anzahl der Symbole (Stäbe, Kelche, Schwerter, Münzen) in geometrischen Anordnungen. Das erfordert beim Lesen eine starke intuitive und numerologische Kompetenz.
Für wen geeignet: Tarot-Lernende mit Interesse an historischer Tradition, Numerologie und einer eher reduzierten, klassischen Bildsprache. Auch für Fortgeschrittene, die einen frischen Zugang zu den Grundlagen suchen.
Das Rider-Waite-Smith-System
Das mit Abstand einflussreichste Tarot-System der modernen Zeit. Entwickelt von Arthur Edward Waite und illustriert von der Künstlerin Pamela Colman Smith, erschien es 1909 beim Londoner Verlag Rider & Son – daher der Name. Die revolutionäre Neuerung: Erstmals wurden alle 78 Karten vollständig mit szenischen Bildern illustriert – auch die 56 Zahlenkarten der Kleinen Arkana.
Diese vollständige Illustration macht das Rider-Waite-Smith Tarot (RWS) enorm zugänglich: Die Bilder erzählen Geschichten, die intuitiv erfasst werden können, auch ohne tiefes Systemwissen. Pamela Colman Smiths Zeichnungen sind von Symbolik durchtränkt – jedes Detail ist bedeutungsvoll, von der Körperhaltung der Figuren bis zur Farbe des Himmels.
Für wen geeignet: Besonders ideal für Einsteiger, da die meisten Tarot-Bücher, Kurse und Online-Ressourcen auf dem RWS-System basieren. Auch für alle, die eine intuitive, bildreiche Arbeitsweise schätzen.
Das Thoth-System
Das Thoth Tarot wurde von dem Okkultisten Aleister Crowley entworfen und von der Künstlerin Lady Frieda Harris mit einer einzigartigen projektiven Geometrie illustriert. Entstanden zwischen 1938 und 1943, verbindet es auf komplexe Weise Kabbala, Astrologie, Hermetik, Alchemie und Numerologie. Es ist das tiefgründigste und anspruchsvollste der drei grossen Systeme. Für wen geeignet: Fortgeschrittene Tarot-Lernende mit soliden Grundlagenkenntnissen und Interesse an esoterischen Systemen wie Kabbala und Astrologie.
Klassische Tarot-Decks – Die Grundlagen
Rider-Waite-Smith Tarot (1909)
System: Rider-Waite-Smith | Illustratorin: Pamela Colman Smith | Für: Anfänger und Fortgeschrittene
Das Original und bis heute unangefochtene Standardwerk des modernen Tarots. Die Bilder sind klar, ausdrucksstark und reich an Symbolik. Wer Tarot lernt, sollte zumindest eine Zeit lang mit dem Rider-Waite-Smith arbeiten – nicht weil es das einzige Deck ist, sondern weil es die gemeinsame Sprache der Tarot-Gemeinschaft ist. Unzählige Variationen und Neuinterpretationen basieren auf diesem Deck.
Es gibt heute viele verschiedene Editionen des RWS Tarots: die originale "Pamela A"-Edition mit ihren unbearbeiteten Scans, die weit verbreitete Rider-Standardedition, die Universal Waite Edition mit sanfteren Farben sowie das radierte Original-Artwork. Für Einsteiger empfehle ich die Rider-Standardedition oder die Universal Waite Edition wegen ihrer guten Lesbarkeit.
Tarot de Marseille (verschiedene Editionen)
System: Marseille | Für: Fortgeschrittene, historisch Interessierte
Das Tarot de Marseille existiert in vielen verschiedenen Editionen, von denen die bekanntesten das Tarot de Marseille von Grimaud, das Tarot de Marseille von Jean-Claude Flornoy (eine restaurierte historische Version) und das CBD Tarot de Marseille von Yoav Ben-Dov sind. Das CBD Tarot ist besonders empfehlenswert, weil Ben-Dov die historischen Originale sorgfältig restauriert und im Buchformat mit Erläuterungen publiziert hat.
Die Arbeit mit dem Marseille Tarot erfordert ein anderes Vorgehen als mit RWS-Decks: Da die Kleinen Arkana keine szenischen Bilder haben, muss man lernen, die geometrischen Anordnungen der Symbole zu lesen und Numerologie und Elementenlehre intensiver einzusetzen. Das ist herausfordernd, aber lehrreich.
Thoth Tarot (1944/1969)
System: Thoth | Für: Fortgeschrittene mit Systemwissen
Das Thoth Tarot ist ein Meisterwerk der esoterischen Kunst. Lady Frieda Harris' Illustrationen mit ihrer projektiven Geometrie sind von einer eigentümlichen, hypnotischen Schönheit. Die Karten leuchten in satten Farben und strahlen eine kraftvolle, manchmal einschüchternde Energie aus.
Das Thoth Tarot hat einige Besonderheiten: Die Karte "Kraft" heisst hier "Lust", "Gerechtigkeit" heisst "Anpassung" und "Das Rad des Schicksals" heisst "Das Glücksrad". Ausserdem sind die Positionen von "Kraft" (VIII) und "Gerechtigkeit" (XI) gegenüber dem RWS-System vertauscht. Wer mit dem Thoth arbeiten möchte, braucht das begleitende Buch "Das Buch Thoth" von Aleister Crowley – und viel Geduld.
Moderne Tarot-Decks – Zeitgenössische Empfehlungen
Die letzten zwei Jahrzehnte haben eine wahre Explosion an neuen, wunderschönen Tarot-Decks hervorgebracht. Hier sind einige besonders empfehlenswerte zeitgenössische Decks – für Einsteiger wie für Fortgeschrittene.
The Wild Unknown Tarot – Kim Krans (2016)
System: RWS-basiert | Stil: Minimalistisch, naturmystisch | Für: Einsteiger und Fortgeschrittene
Das Wild Unknown Tarot ist eines der einflussreichsten modernen Decks überhaupt. Mit seinen schwarz-weissen Tuschezeichnungen und Aquarellakzenten hat es eine völlig neue Ästhetik in die Tarot-Welt gebracht: statt menschlicher Figuren dominieren hier Tiere, Pflanzen und Naturelemente. Ein Reh als Herrscherin, ein Fuchs als Ritter der Schwerter, ein Schmetterling als Ass der Kelche.
Das Wild Unknown spricht besonders Menschen an, die sich mit der Natur verbunden fühlen und eine poetische, intuitive Bildsprache bevorzugen. Die Karten sind gross und von hoher Druckqualität. Ein begleitendes Guidebook ist erhältlich, aber die Bilder sprechen oft für sich.
Everyday Witch Tarot – Deborah Blake (2017)
System: RWS-basiert | Stil: Fröhlich, illustrativ, humorvoll | Für: Einsteiger
Das Everyday Witch Tarot ist ein wunderbares Einsteiger-Deck mit warmherzigem, humorvollem Charakter. Die Illustrationen von Elisabeth Alba zeigen Hexen und magische Wesen in alltäglichen Situationen, die stark an die RWS-Bilder angelehnt sind – aber mit einem zwinkernden Auge und viel Charme. Eine Hexe balanciert auf einem Besen beim Acht der Stäbe, eine andere sitzt am Laptop beim Fünf der Pentakel.
Wer Tarot mit Leichtigkeit und Freude lernen möchte und die klassische RWS-Symbolik in einem zugänglichen, modernen Gewand schätzt, wird dieses Deck lieben. Das begleitende Buch von Deborah Blake ist ebenfalls sehr empfehlenswert.
Modern Witch Tarot – Lisa Sterle (2019)
System: RWS-basiert | Stil: Modern, divers, feministisch | Für: Einsteiger und Fortgeschrittene
Das Modern Witch Tarot ist eine feministische, diverse Neuinterpretation des klassischen Rider-Waite-Smith Tarots. Lisa Sterle hat alle 78 Karten in einem modernen, illustrativen Stil neu gezeichnet – mit vielfältigen Figuren verschiedener Hautfarben, Körperformen und Identitäten. Die Symbolik bleibt eng am RWS-Original, aber die Energie ist frisch, zeitgemäss und einladend.
Dieses Deck eignet sich hervorragend als zweites Deck nach dem klassischen RWS oder als erstes Deck für alle, die sich in traditionellen Darstellungen nicht repräsentiert fühlen. Die Bildsprache ist klar und gut lesbar.
The Fountain Tarot – Jonathan Saiz, Jason Gruhl & Andi Todaro (2017)
System: RWS-basiert | Stil: Zeitgenössisch, malerisch, spirituell | Für: Fortgeschrittene
Das Fountain Tarot verbindet zeitgenössische Portraitmalerei mit einer tiefen, spirituellen Bildsprache. Die Karten sind von aussergewöhnlicher künstlerischer Qualität und strahlen eine ruhige, meditative Energie aus. Besonders die Bilder der Grossen Arkana sind von einer faszinierenden Tiefe.
Das Fountain Tarot hat eine Besonderheit: Es enthält eine 79. Karte – "The Fountain" – die für das höhere Selbst, die Quelle aller Dinge steht. Dieses Deck ist nichts für eilige Legungen – es lädt ein, innezuhalten und wirklich zu schauen.
Linestrider Tarot – Siolo Thompson (2016)
System: RWS-basiert | Stil: Minimalistisch, tierbasiert, zart | Für: Einsteiger und Fortgeschrittene
Das Linestrider Tarot besticht durch seine aussergewöhnliche Reduziertheit. Siolo Thompson arbeitet mit minimalsten Strichzeichnungen – meist zarte Tiere oder botanische Elemente auf weissem Hintergrund. Diese scheinbare Einfachheit täuscht: Die reduzierten Bilder haben eine grosse emotionale und symbolische Kraft.
Das Linestrider Tarot ist ideal für Menschen, die eine klare, unaufdringliche Bildsprache bevorzugen und die intuitive Arbeit mit Tieren als Symbolen schätzen. Es ist auch ein wunderschönes Deck zum Fotografieren und Teilen auf Social Media.
Lumina Tarot – Inner Hue Studio (2019)
System: RWS-basiert | Stil: Abstrakt, farbenfroh, spirituell | Für: Intuitive Leser
Das Lumina Tarot ist ein atemberaubendes Deck mit leuchtenden, abstrakten Aquarellbildern. Es verzichtet weitgehend auf menschliche Figuren und erzählt stattdessen durch Farbe, Licht und abstrahierte Symbolik. Dieses Deck ist weniger für das systematische Lernen geeignet als für die rein intuitive, emotionale Arbeit mit den Karten. Es spricht das Gefühl an – und die Fähigkeit, in abstrakten Bildern Bedeutung zu finden.
Deutschsprachige Tarot-Decks
Auch im deutschsprachigen Raum gibt es wunderschöne Tarot-Decks von einheimischen Künstlerinnen und Künstlern. Diese Decks sprechen oft eine Bildsprache, die besonders nah an mitteleuropäischen Mythen, Naturtraditionen und Märchen liegt.
Osho Zen Tarot (1994)
Stil: Zen-buddhistisch, abstrakt, meditativ | Für: Spirituell Suchende
Das Osho Zen Tarot – entwickelt in der Osho-Gemeinschaft und im deutschen Sprachraum sehr verbreitet – ist kein traditionelles Tarot-Deck im klassischen Sinne. Es arbeitet mit anderen Kartennamen und einer Zen-buddhistischen Philosophie. Statt "Gerechtigkeit" gibt es hier "Integrität", statt "Tod" gibt es "Transformation".
Das Osho Zen Tarot ist besonders geeignet für Menschen, die Meditation und innere Entwicklung in den Vordergrund stellen und eine sehr zeitgenössische, nicht-okkulte Herangehensweise suchen. Es ist allerdings kein geeignetes Lern-Deck für das traditionelle Tarot-System.
Das Germanisches Tarot und andere regionale Decks
Es gibt eine wachsende Zahl von Tarot-Decks, die auf germanischen, keltischen oder nordischen Mythen und Traditionen basieren. Diese Decks verbinden die klassische Tarot-Struktur mit einer Bildsprache aus Runen, Göttern, Naturgeistern und Jahresfesten. Für Menschen, die sich mit der nordeuropäischen Mythologie verbunden fühlen, können diese Decks eine besonders resonante Alternative zu den klassischen Systemen sein.
Wie findest du das richtige Deck für dich?
Mit Tausenden von Decks auf dem Markt kann die Wahl überwältigend sein. Hier sind meine wichtigsten Empfehlungen, um das richtige Deck zu finden:
Für Einsteiger: Fange mit einem RWS-basierten Deck an
Wenn du Tarot von Grund auf lernst, empfehle ich dringend, mit einem Deck zu beginnen, das auf dem Rider-Waite-Smith-System basiert. Der Grund ist einfach: Die grosse Mehrheit der verfügbaren Lernressourcen – Bücher, Online-Kurse, Websites, Apps – bezieht sich auf dieses System. Mit einem RWS-basierten Deck kannst du jede dieser Ressourcen direkt nutzen.
Das bedeutet nicht, dass du für immer bei diesem Deck bleiben musst. Aber es gibt dir eine solide Grundlage, von der aus du später in alle Richtungen expandieren kannst.
Vertraue deiner visuellen Reaktion
Schau dir Bilder verschiedener Decks an – auf der Website des Verlags, auf Instagram oder in Tarot-Foren. Welches Deck löst ein sofortiges, positives Gefühl in dir aus? Welches zieht deinen Blick an? Welches möchtest du in die Hände nehmen?
Dieses erste, intuitive Gefühl ist ein wichtiger Hinweis. Du wirst täglich mit den Bildern dieses Decks arbeiten – sie sollten dich ansprechen, nicht abstoßen oder kalt lassen.
Prüfe Kartenqualität und Format
Nicht alle Decks sind in gleicher Qualität hergestellt. Achte auf folgende Punkte:
- Kartengrösse: Standardgrösse (ca. 7 x 12 cm) ist am bequemsten zu mischen. Grössere Karten sind schön anzuschauen, aber schwieriger zu handhaben.
- Kartonqualität: Gute Decks haben eine angenehme Haptik und lassen sich gut mischen. Billiger Karton reisst schnell, teurer Plastikkarton fühlt sich unnatürlich an.
- Druckqualität: Scharfe, satte Farben machen die Symbolik lesbarer. Verwaschene oder schlecht gedruckte Decks erschweren die Arbeit.
- Begleitbuch: Viele Decks haben ein begleitendes Guidebook. Dessen Qualität und Tiefe variiert stark – recherchiere, bevor du kaufst.
Mehrere Decks sind erlaubt
Viele Tarot-Begeisterte sammeln im Laufe der Zeit mehrere Decks – und das ist vollkommen normal. Ein Deck für den Alltag, eines für tiefe spirituelle Arbeit, eines, das man einfach wegen seiner Schönheit besitzt. Verschiedene Decks sprechen verschiedene Aspekte von uns an. Mit der Zeit merkst du: Dieses Deck nehme ich, wenn ich Klarheit brauche. Jenes Deck nehme ich, wenn ich emotionale Tiefe suche.
Tarot-Decks nach Thema und Interesse
Die heutige Tarot-Welt bietet Decks für fast jedes Interesse und jeden Geschmack. Hier ein Überblick nach Themen:
- Naturbezogene Decks: Wild Unknown, Linestrider, Druidcraft Tarot, Green Witch Tarot – für alle, die sich mit Natur, Tieren und Jahreszeiten verbunden fühlen.
- Feministische Decks: Modern Witch, Everyday Witch, Muse Tarot, The Numinous Tarot – betonen weibliche und nichtbinäre Energien und diverse Darstellungen.
- Astrologische Decks: Cosma Visions Tarot, Starman Tarot – integrieren astrologische Symbolik besonders tief.
- Märchen- und Mythologie-Decks: Fairy Tale Tarot, Mythic Tarot, Universal Celtic Tarot – arbeiten mit bekannten Mythen und Märchenstoffen.
- Minimalistische Decks: Linestrider, Pagan Tarot Mini, Wooden Tarot – reduzierte Bildsprache für intuitive Leser.
- Künstlerisch aussergewöhnliche Decks: Fountain Tarot, Lumina Tarot, Shadowscapes Tarot – für alle, die Tarot auch als Kunstobjekt schätzen.
Pflege und Umgang mit deinem Deck
Ein Tarot-Deck, das regelmässig genutzt wird, verdient eine sorgfältige Pflege. Hier sind einige praktische Tipps:
- Aufbewahrung: Bewahre dein Deck in einem Beutel, einer Box oder einem Tuch auf – geschützt vor Staub, Sonnenlicht und Feuchtigkeit. Viele Tarot-Leser verwenden Seidenbeutel oder Holzkästchen.
- Reinigung: Nach intensiven Legungen – besonders wenn du für andere legst – kann es hilfreich sein, das Deck zu "reinigen": Es komplett neu mischen, kurz in Mondlicht legen, einen Rauchbündel darüber halten oder es einfach eine Weile ruhen lassen.
- Mischstil: Entwickle deinen eigenen Mischstil, der sich gut anfühlt. Manche mischen klassisch, andere breiten die Karten aus und ziehen intuitiv. Beides ist richtig.
- Reparatur: Wenn eine Karte beschädigt oder besonders abgenutzt ist, ist das kein schlechtes Zeichen – es zeigt, wie viel du mit ihr gearbeitet hast. Wenn nötig, kannst du ein zweites Exemplar desselben Decks kaufen und die beschädigte Karte ersetzen.
Weiterführende Themen auf Amastria
Vertiefe dein Tarot-Wissen mit diesen Unterseiten:
- Grundlagen des Tarots – Dein Einstieg ins Tarot-System
- Die Grosse Arkana – Die 22 Karten und ihre Archetypen
- Die Kleine Arkana – Die 56 Karten des Alltags
- Symbole & Bildsprache – Die geheime Sprache der Tarotkarten
- Legesysteme – Von der 1-Karten-Legung bis zum Keltischen Kreuz
- Das persönliche Tarot – Deine individuelle Tarot-Praxis entwickeln
- Tarot im Alltag – Tarot als tägliche Begleiterin
Das richtige Deck zu finden ist wie das Finden eines guten Freundes – manchmal geschieht es auf den ersten Blick, manchmal braucht es Zeit und Umwege. Aber wenn die Verbindung da ist, merkst du es sofort. Und dann beginnt eine Reise, die dich tiefer in dich selbst führt, als du dir vielleicht gerade vorstellen kannst.